Pressespiegel 2026


Kreatives Osterbasteln bei der Rocking Dance Company Dingolfing e.V.


Am vergangenen Samstag veranstaltete der Jugendausschuss vom RDC Dingolfing ein fröhliches Osterbasteln für die Vereinskinder. Rund 30 Mädchen und Jungen nahmen an der Aktion teil und verbrachten gemeinsam einen kreativen Nachmittag.


Mit buntem Papier, Schere, Kleber und Farbe bastelten die Kinder verschiedene Osterdekorationen. Besonders beliebt waren die selbst gemachten Osterhasen-pompons, ein Kranz aus Ostereiern aber auch selbst gestaltete Osterkarten.


Dabei konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und viele individuelle Kunstwerke gestalten.


Die Betreuerinnen des Jugendausschusses unterstützten die Kinder beim Basteln und sorgten für eine angenehme Atmosphäre. Hier stand vor allem der Spaß und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Am Ende des Nachmittags konnten die Kinder ihre gebastelten Osterdekorationen stolz mit nach Hause nehmen



Bühne frei für die Jugend!

Die 35. Jugendkulturtage des Landkreises Dingolfing-Landau wurden feierlich eröffnet
07.03.2026

Von Eva Schicho
Kultur ist mehr als Operngesang, Walzertänze und Museumsbesuche. Dieses starre Bild von „Hochkulturen“ gehört längst der Vergangenheit an. Kultur präsentiert sich in verschiedenen Formen und Ausprägungen und ändert sich über die Zeit – ist aber stets an Menschen gebunden. So entwickeln sich auch eigene Kulturformen bei jungen Leuten: Prototypisch sind hier Punks, Emos oder auch die 68er zu nennen, die sich etwa durch ihre Kleidungs- und Lebensstile auszeichnen. Charakteristisch ist auch die jeweilige Musik, die von jungen Leuten gehört sowie gemacht und dadurch kulturell zum Ausdruck gebracht wird.

Dass diese Kulturformen nicht nur hinter verschlossenen Türen ausgelebt werden, hat die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Dingolfing-Landau der Jugend eine Bühne geboten: Bei den Jugendkulturtagen sind junge Musiker, Tänzer, Schauspieler und weitere Künstler gefragt. Den gesamten März bieten Jugendliche ein kulturelles, buntes Programm. Den Auftakt für die 35. Runde der Jugendkulturtage setzten am Samstag über 80 Mitwirkende bei einem Bühnenprogramm mit zehn Beiträgen in der Stadthalle Dingolfing. Von klassischer Musik am Klavier bis zu rockigen Auftritten verschiedenster Tanzgruppen war bei der Eröffnungsfeier alles geboten.

Eingeleitet wurde der Abend mit Jazz: Unter der Leitung von Anton Glas spielte die Bigband des Gymnasiums Dingolfing mit dem Stück „Les Feuilles Mortes“ auf. Der Solotrompeter Maximilian Ziegler stellte hier sein Können unter Beweis.

Aus dem Staunen kam das Publikum in der Stadthalle beinahe nicht mehr heraus als Palina Gerber am Klavier aufspielte. Das Nachwuchstalent übt täglich ein bis zwei Stunden. Anschließend verlieh das Tubaquartett der Städtischen Musikschule Landau mit tiefen, brummenden Tönen ihrer Instrumente der „Kleinen Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie „Piano Man“ von Billy Joel eine persönliche Note.

Unterstützung von „den Großen“

Moderiert wurde der Abend in der Stadthalle von Willy Miksch, welcher den jungen Künstlern zwischen elf und 23 stets ein kleines Präsent für ihre Darbietung überreichte.

Auch Landrat Werner Bumeder sprach einige Worte: Sein Dank richtete sich zuallererst an die 1.300 Mitwirkenden, die sich bis zum 28. März bei den diesjährigen Jugendkulturtagen beteiligen. Gerne finanziere der Landkreis die Veranstaltung jedes Jahr aufs Neue, denn sie fördere Nachwuchskünstler sowie alle Jugendlichen, die sich mit Fleiß, Teamgeist und Herzblut einbringen. „Kultur darf und soll Freude machen“, so Landrat Bumeder. „Kultur ist Vielfalt und das seid ihr“ – auch durch Lampenfieber seien die Jugendlichen nicht zu stoppen. Dem konnte auch Dritter Bürgermeister Valentin Walk nur zustimmen: Er selbst habe in jungen Jahren Erfahrungen bei den Jugendkulturtagen sammeln dürfen und blieb so der Musik bis heute treu.

Einen besonders imposanten Auftritt bei der Eröffnung der Jugendkulturtage bot Sebastian Stoiber. Mit seinem Akkordeon spielte er Kompositionen basierend auf dem Märchen „Der Hase und der Igel“.

Heiter Töne, ernste Texte und wilde Tänze Immer schneller wurde die Musik als es zum Wettlauf zwischen Igel und Hase kam – Verschnaufpausen der Tiere wurden ebenfalls durch das Ziehen des Balgs umgesetzt. Die heitere Darbietung erntete einen großen Applaus. Weiter ging es im Programm mit einer anderen Kunstform: Die Freundinnen Emilia Gallemann und Alina Geier trugen ihr Gedicht „Verbrannte Unschuld“ vor. Hier zogen sie Parallelen zwischen frühneuzeitlichen Hexen-Prozessen und den Social-Media-Plattformen als Schauplätze für heutige „Hexenverbrennungen“.

Der seit elf Jahren in Klavierausbildung geübte Niklas Weller überzeugte mit seiner Darbietung eines Satzes von Beethovens „Pathétique“. Überkreuzte Hände und schnelles Tempo schienen dem Pianisten keine Hürde zu sein. Auch das Duo Elena Wallner und Simone Merkl begeisterte ihr Publikum mit Saxofon und Klavier. Rockig wurde es schließlich durch „Die 4“ – eine Rockband der Städtischen Musikschule Dingolfing, bestehend aus Theresa Loichinger, Leni Gerhager, Ines Santos und Lorenz Schöfbeck. Instrumental sowie gesanglich auf Englisch und Bayerisch verbreitete die Band Stimmung in der Stadthalle. Auch tänzerisch wurde einiges geboten. So performte die Tanzgruppe „Rocking Heartbeat“ des RDC Dingolfing eine magische Geschichte in drei Akten und die Jugendgarde des TV Dingolfing setzte den Schlusspunkt des Abends mit ihrer bis ins Detail choreografierten Darbietung von „Darling – Brillant böse“.

15 weitere Veranstaltungen

Eine so große Veranstaltung funktioniert natürlich nicht ohne den ein oder anderen Patzer. So gab es kleine musikalische Anfangsschwierigkeiten, Verspieler oder etwas unkundige Versprecher in der Moderation, die vom Publikum aber stets mit Humor und einem Schmunzeln entgegengenommen wurden. Einen besonderen Dank richteten die Redner des Abends an das Organisationsteam der Kommunalen Jugendarbeit rund um Regina Hurmer. Sie seien es, die diese Veranstaltungsreihe von der Anmeldung bis zur Durchführung möglich machen und so den Jugendlichen eine Möglichkeit schenken ihre Leidenschaften auch auf einer Bühne ausleben zu können. Den restlichen März bieten die 35. Jugendkulturtage künstlerische Darbietungen bei freiem Eintritt. Nächste Highlights sind beispielsweise das Jazzkonzert des Gymnasiums Dingolfing (11. März), ein Konzert der Städtischen Musikschule (20. März) und das Oberstufentheater „Was ihr wollt“ des Gymnasiums (28. März).


Würdigung herausragender Verdienste

Verleihung des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten im Landkreis
26.02.2026


Von Monika Ebnet. Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten erhielten fünf Personen aus dem Landkreis Dingolfing-Landau. Damit wird das langjährige und herausragende ehrenamtliche Engagement dieser Personen gewürdigt. Im Rahmen einer Feierstunde durfte stellvertretend Landrat Werner Bumeder diese Ehrung von Katharina Denz, Josef Fleischmann, Karl-Heinz Richter, Waltraud Schmeißer und Josef Stierstorfer vornehmen.

Im Kaiserstüberl in Niederreisbach begrüßte er und ging zunächst auf das Ehrenamt ein. Von einer besonderen Freude sprach er, dass er diese Feierstunde abhalten durfte. Weit über das normale Maß hinaus haben sich diese fünf Personen in den unterschiedlichsten Bereichen eingebracht und damit einen Beitrag zur Lebensqualität und Region geleistet. Man könnte hierfür nicht oft genug Danke sagen, denn damit entstehen Treffpunkte und Kontakte. Dank ging auch an die Familien, die diese Aufgaben mittragen und unterstützen. „Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Sie alle haben mit Ihrem Einsatz über viele Jahre hinweg Großartiges geleistet“, betonte er dabei. Seit 1994 gibt es diese Auszeichnung. Alljährlich werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich langjährig einbringen. Mindestens 15 Jahre Engagement braucht es, die Kräfte vor Ort sind weit davon entfernt im positiven Sinne. Sie tun deutlich mehr für die Gesellschaft, als sie von ihr erwarten, betonte Bumeder und leitete über zu den Ehrungen dieser Vorbildfunktionen.

Die Geehrten

Katharina Denz übernahm 1999 das Amt der ersten Vorsitzenden des Frauenkreises Niederhausen (vormals KDFB-ZV Niederhausen) und führte den Verein 20 Jahre lang mit großem Engagement. Gemeinsam mit der zweiten Vorsitzenden baute sie die Vorstandschaft erfolgreich neu auf. Unter ihrer Leitung wurden zahlreiche Angebote wie Seniorennachmittage, Krankenpflegekurse, Seniorenausflüge, das Kirtacafé und Gymnastikstunden wieder eingeführt. 2019 übernahm sie das Amt der zweiten Vorsitzenden. Auch die Pfarrei Niederhausen profitiert von ihrem ehrenamtlichen Engagement, etwa bei der Kirchenreinigung, dem Kirchenschmuck, der Pflege des Priestergrabes und als Mesnerin. Über viele Jahre unterstützte sie zudem die Organisation von Vatertags- und Pfarrfesten.

Josef Fleischmann wurde im Jahr 1989 Mitglied bei den Kegelfreunden Wendelskirchen. Von 1990 bis 1994 bekleidete er das Amt des zweiten Vorsitzenden. Durch seine Motivation begann der Verein mit der Teilnahme an Wettbewerben. Er förderte den Zusammenschluss mit der Vereinigung Bayerischer Freizeitkegler, um am Bundeskegelsportabzeichen teilzunehmen. Zahlreiche Siege konnten erzielt werden. So stieg der Verein 2009 zu den Sportkeglern auf. Als Baukoordinator sorgte Josef Fleischmann 2008 bei der Errichtung einer Zwei-Bahn-Anlage und 2019/2020 beim Bau einer weiteren Anlage mit vier Bahnen für die notwendige Organisation und Dokumentation und leistete dabei selbst knapp 2.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden.

Karl-Heinz Richter engagiert sich seit den 1980er Jahren beim FC DJK Simbach, zunächst als Jugendtrainer und -betreuer sowie stellvertretender Jugendleiter und prägte dadurch die Jugendarbeit des Vereins. In seiner Zeit als erster Vorsitzender (1992–2001) wurde ein neues Vereinsheim errichtet und das alte saniert. 2013 übernahm er die Finanzen, 2019 wurde er zum Ehrenvorstand ernannt. Sein großes soziales Engagement zeigt sich im Sozialen Familienwerk Simbach, dessen erster Vorsitzender er seit 2014 ist. Dort organisiert er Hilfen für Bedürftige (Gutscheine, Tafelfahrten, Geschenke) sowie Verkaufs- und Losstände.

Waltraud Schmeißer ist Gründungsmitglied des im Jahr 2005 gegründeten Vereins Rocking Dance Company e.V.. Sie begann als Beirätin, wurde 2006 zur zweiten Vorsitzenden, 2008 dann zur ersten Vorsitzenden gewählt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann leistete sie jährlich rund 520 ehrenamtliche Arbeitsstunden. Sie prägte den Verein maßgeblich durch große Veranstaltungen und organisatorische Herausforderungen. Im Dezember durfte der Verein sein 20-jähriges Jubiläum mit einem schönen Fest unter dem Motto „20 Jahre RDC – Rock the Stage“ in der Stadthalle Dingolfing feiern.

Josef Stierstorfer begann 2001 beim FC Gottfrieding als Jugendleiter und Jugendtrainer und engagierte sich für die Jugendarbeit im Verein. 2005 wurde er zum ersten Vorsitzenden gewählt und prägte die positive Entwicklung des Vereins nachhaltig. Beim Neubau des Sportheims, den er von der Planung bis zur Umsetzung aktiv begleitete, unterstützte er tatkräftig. Im Radverein „Isarau“ Gottfriedingerschwaige war er von 1987 bis 1993 erster Vorsitzender. In dieser Zeit unterstützte er maßgeblich den Bau der Radlervilla und einer Lagerhalle. Von 1993 bis 2005 brachte er sich dort weiterhin als zweiter Vorsitzender engagiert ein. Zudem ist er Gründungsmitglied des Angelvereins Gottfrieding e.V. und war zwölf Jahre als Schriftführer tätig.

Dank aus den Kommunen

Als Ehrengäste waren zugegen: Stellvertretender Landrat Dr. Franz Gassner, MdL Dr. Petra Loibl, Altbürgermeisterin Anni Stierstorfer (Gottfrieding), Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner (Reisbach), Herbert Sporrer (Simbach), Valentin Walk (Dingolfing), Gerald Rost (Gottfrieding) sowie Günther Schuster (Loiching). Auch sie gratulierten den Geehrten zu dieser besonderen Auszeichnung mit persönlichen Worten. Die Geehrten dankten ihren Wegbegleitern, denn es brauche starke Kräfte zur Seite, um so lange Jahre hinweg diese Aufgaben zu tragen.



Familienfasching der Rocking Dance Company in der Stadthalle Dingolfing
Beim RDC-Familienfasching stand Tanz und Spaß im Vordergrund

25.01.2026

„Everybody Dance!“

Von Eva Schicho
Die Faschingszeit ist wohl die Lieblingszeit vieler Kinder: Wenn die Eltern jeden Spaß mitmachen, anstatt zu schimpfen und auch sie sich in ein albernes Kostüm stecken, dann schlagen die Kinderherzen höher. Ein Faschingsprogramm für die ganze Familie – inklusive Spaß und albernen Kostümen – hat die Rocking Dance Company auf die Beine gestellt.

Am Sonntagnachmittag lud der Tanzverein zum alljährlich gut besuchten Familienfasching ein. Nicht nur gab es einiges an Süßkram und Spaßtänzen für die jungen Besucher der Stadthalle Dingolfing, auch begeisterten Tanzgruppen der RDC mit ihren Auftritten und eine Maskenprämierung stand an. Gestartet wurde schwungvoll mit dem Lied „Ballroom Blitz“, aufgeführt von der Tanzgruppe „Rocking Heartbeat“. Auch die „Rocking Bambini“ sowie die „Rocking Sweeties“ tanzten schon mit jungen Jahren auf der Bühne wie wahre Profis. Nach einigen Liedern wurde es dann aber für die Besucher des Nachmittags selbst Zeit, das Tanzbein zu schwingen. Die Stadthalle war an diesem Tag bis auf den letzten Platz gefüllt, über 700 Faschingsbegeisterte, inklusive den RDC-Tänzern selbst, waren am Familienfasching anwesend – die Tanzfläche war somit reichlich voll, während etwa der Ententanz, „Cotton Eye Joe“ oder „Macarena“ getanzt wurde.

Vielseitiges Mitmachprogramm

Als weitere Unterhaltung standen neben den Spaßtänzen auch Spaßspiele an: Beim Limbo hatten die Eltern keine Chance gegen ihre Kinder. Belohnt wurden die eifrigen Mitspieler durch so einige Schachteln an Süßigkeiten sowie weiteren Tanzaufführungen der RDC-Gruppen zu Liedern wie „Everybody Dance“ oder „500 Miles“. Anmoderiert wurden die Tanzeinlagen von der Ersten Vorsitzenden der RDC Marina Eichinger sowie weiteren Unterstützerinnen aus der Vorstandschaft. Insgesamt standen 13 verschiedene Tanzgruppen des Vereins mit ihren einstudierten Choreografien auf der Bühne. Die „Rocking Skylights“ waren mit ihrer Aufführung von „Raining Men“ der Höhepunkt des Nachmittags.

Von Elfe bis Clown

Ohne die großartige Unterstützung des Jugendausschusses, der wie jedes Jahr „ordentlich Arbeit leistet“, wäre die Veranstaltung sicher nicht möglich gewesen, so Vorsitzende Eichinger. Gemeinsam mit weiteren helfenden Händen hat der RDC-Jugendausschuss einiges an Vorarbeit geleistet, sodass das Event dann „ganz gut von selbst läuft“. Die Arbeit hat sich sichtlich gelohnt: Kinder, Eltern und Großeltern trieben sich auf der Tanzfläche herum oder erfreuten sich an dem reichlich gefüllten Kuchenbuffet. Für die ausgefallensten Kostüme gab es zum Ende der Veranstaltung eine Maskenprämierung. Insgesamt wurden zehn Kinder für ihre Kostümideen mit einem kleinen Präsent belohnt. Ganz oben auf das Siegertreppchen wurde die Verkleidung der Kleinen Regenwolke gewählt. Zum Abschluss durften die Besucher sich in einer Runde Luftballontanzen ausprobieren: Mit einem Partner wurde der Ballon zwischen den Köpfen oben gehalten – hier war großes Taktgefühl gefragt.




Die magische Geschichte der verwunschenen Tanzhochburg

Rocking Dance Company Dingolfing e. V. begeistert bei 20. Jubiläums-Jahresabschlussfeier


14.12.2025 



Die Melodie der zwei Herzen

Rocking Dance Company Dingolfing e. V. begeistert bei 20. Jubiläums-Jahresabschlussfeier

Von Michelle Ruhstorfer

Zum 20. Jubiläum des Rocking Dance Company Dingolfing e. V. hat man sich bei der alljährlichen Jahresabschlussfeier dieses Mal etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Hier erzählten die jungen Tanztalenten: die Geschichte „Die magische Geschichte der verwunschenen Tanzhochburg“, wobei rund 320 Mitwirkende ihr Können zeigten.

Die Geschichte, erzählt von Anneliese Eichinger, begann mit zwei Kindern (Emily Kugelmeier und Toni Wolf) auf der Bühne, die leise vor sich hin summten und sich leichtfüßig bewegten. Unterbrochen wurden sie von ihren Großeltern (Resi Brandhuber und Gerhard Schmeißer), die ihnen erklärten, dass Musik und Tanz verboten waren. Die Großeltern erzählten von einer Zeit, in der Musik und Tanz noch eine große Rolle spielten und von einer verwunschenen Tanzhochburg.

Hier zeigten die Tänzer des RDC zum ersten Mal ihren Abend. Ihr Können zeigten sie zu „Rocking Heartbeats“ zum Lied „From Now On“ aus dem Film „The Greatest Showman“, während die „Rocking Skylights“ beim Auftritt zu „Rewrite the Stars“ aus demselben Film glänzten. Die „Rocking Sweeties“ zeigten einen Tanz zu „Back in Time“ von Pitbull, bevor die Sparte Gesellschaftstanzen mit einem Wiener Walzer begeisterte.

Silvaris sorgt für Stille

Doch dann ging es bergab mit der frohen Zeit der Musik und des Tanzes: Die böse Königin Silvaris kam und übernahm das Land und sprach einen Fluch aus. Stille war angesagt. Und wer nicht folgen wollte, der wurde von ihren bösen Schatten gefangen genommen. Die Großeltern erzählten den Kindern schließlich von einer Legende: Ein verborgener Rhythmus zweier Herzen, der die Stille durchbrechen und die Königin wieder auf die gute Seite ziehen kann. 15 Jahre später begegnen sich die Protagonisten Eva (Eva Aigner) und Michael (Michael Aufschläger) auf die Reise – getrennt voneinander, doch mit demselben Ziel: den Fluch der Königin zu brechen und die Stille zu vertreiben.

Die „Rocking Teenies“ zeigten schließlich ihren Tanz zu dem Lied „Send Me On My Way“ von Rusted Root, bevor die „Rocking Loonas“ zum bekannten Song „I’m Gonna Be (500 Miles)“ von The Proclaimers tanzten. Die „Rocking Flames“ führten anschließend den Tanz zu „Fairy Dance“ von James Newton Howard auf. Die „Rocking Bandidaz“ faszinierten das Publikum dann mit der Darbietung zu dem Lied „Spirit Of The Hawk“. Die Tänzer wurden jedoch alle von den Schatten der bösen Königin Silvaris verschleppt. Silvaris erfährt, dass sich zwei Helden auf den Weg gemacht haben, um den Fluch zu brechen.

Die Stille breitet sich aus

Die Rocking Ghosts tanzten einen atemberaubender Tanz zu der Performance zu dem Lied „Test Drive“ aus dem Film „Drachenzähmen leicht gemacht“. Es folgte ein spannender Auftritt der „Rocking Skylights“ zu „On A Mission“ von Gabriella Cilmi.

Auch ein Gast - Auftritt durfte nicht fehlen: Der Chor "Canta Nuovo" begeisterte mit dem Lied "Va Pensiero".

Ein spannender Höhepunkt

Es folgte der Höhepunkt der Geschichte mit dem Kampf vor der Burg. Die Helden Eva und Michael trafen zum ersten Mal aufeinander und waren zuerst fest davon überzeugt, dass sie alleine den Fluch brechen würden und der jeweils andere überflüssig wäre. Nach Michaels Darbietung zu dem Lied „Mirror Mirror“ änderte sich allerdings nichts, ebenso nicht nach einem Tanz von Eva zu „Conga“. Silvaris war an diesem Punkt bereits sicher, dass sie gewonnen hatte. Die böse Königin zeigte mit den Helden einen Tanz zu „Pushin On“ sowie zu „Survivor“ und schien sie in die Flucht getrieben zu haben.

Doch Eva und Michael erinnerten sich wieder an die alte Legende, die Großeltern erzählten und nutzten die Melodie der zwei Herzen, um den Fluch letztendlich zu brechen, und die böse Königin Silvaris wieder auf die gute Seite zu holen. Das Paar tanzte hierbei zu einer atemberaubenden Performance zu dem Lied „Bridge of Light“ von Pink. Nachdem alles wieder beim Guten war, freuten sich alle und feierten diesen Moment – auch mit Silvaris, die zusammen mit den Kindern eine Tänzerin des Lichts war.

Es folgte ein Tanz der „Rocking Skylights“ zu dem Lied „Irgendwie, Irgendwo, irgendwann“ von Nena sowie ein Cha Cha der Sparte Gesellschaftstanz. Die „Rocking Soleros“ hatten einen Auftritt zum Track „Everybody Dance“ dabei und die „Rocking Heartbeats“ zeigten in dem Song „Ballroom Blitz“ von Sweet.

Zuletzt fanden sich alle Gruppen beim Finale zu einer großen Performance auf der Bühne ein. Hier gab es einen beeindruckenden Auftritt zu „The Greatest Show“ aus dem Film „The Greatest Showman“, bei dem die Mitwirkenden einen lang anhaltenden, lauten Applaus vom mehr als nur begeisterten Publikum erhielten.

Die Ehrengäste

In diesem Rahmen wurden die Ehrengäste zum Schluss begrüßt, darunter der Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend Max Sachsenhauser und Thomas Biendl von der Sparkasse Niederbayern-Mitte, die ehemalige Zweite Bürgermeisterin Christl Jodlbauer, sowie die Stadträte Michael Limbrunner und Manfred Jomrich. Gerhard Schmeißer bedankte sich zudem für die Spenden von der Sparkasse Niederbayern-Mitte, MdB Stephan Protschka, Christl Jodlbauer sowie der Stadt Dingolfing, die sich für diese Veranstaltung engagierten. Marina Eichinger, Eva Aigner und Julia Krolik, die die Gesamtleitung bei der Veranstaltung übernommen hatten, durften sich zudem über einen Blumenstrauß freuen.