Pressespiegel
Rocking Dance Company Dingolfing e.V.
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Landauer Zeitung, Dingolfinger Anzeiger vom 22.07.2010 |
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Bewegt in die Zukunft – mit Vergnügen |
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Dingolfing. Im Rahmen einer Jugendbildungsmaßnahme der Bayerischen Sportjugend (BSJ) fand am vergangenen Wochenende ein Zeltlager der Rocking Dance Company mit einem umfangreichen Rahmenprogramm am Jugendzeltplatz in Mamming statt. 56 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 14 Jahren nahmen an dieser Veranstaltung teil. Schon um 15.30 Uhr herrschte am vergangenen Freitag emsiges Treiben auf dem Jugendzeltplatz in Mamming, denn es galt die Zelte für zwei Nächte aufzuschlagen. Nachdem die Teilnehmer von der Vereinsjugendleitung der Rocking Dance Company – voran Conny Ertl – zur BSJ-Jugendbildungsmaßnahme begrüßt worden waren, ging es bereits richtig zur Sache, als Tina Ertl den Teilnehmern in zwei Stunden „Rückenschulunterricht“ erteilte. Dabei vermittelte sie, wie man im Alltag den Rücken entlastet und schont. In Gesprächen und einfachen Übungen erfuhren sie, wie man sich „rückengerecht“ bückt, wie man hebt, trägt, sitzt, steht und liegt. Gut informiert und mit der Tatsache, wieder etwas Wichtiges dazu gelernt zu haben, wurde das gemeinsame Abendessen eingenommen, bevor man um 19 Uhr zur Nachtwanderung startete, die unter der Führung von Karl Pritzl stand. Dabei verfolgten die Verantwortlichen das Ziel, die Jugend für die Natur zu sensibilisieren und das Interesse an der Auseinandersetzung mit diesem Thema zu wecken. Wissen über Elemente in der Natur rüberzubringen, gemeinsam etwas in der Natur zu schaffen und die Kreativität mit Naturmaterialien zu fördern. So wanderte man querfeldein und sammelte Blätter, Beeren, Blüten, Samen und dergleichen und bestimmte sie anhand von entsprechenden Fachbüchern. Während der Wanderung achtete man darauf, dass keine Pflanzen zertreten und beschädigt wurden und machte sich gegenseitig auf Umweltschäden- und –verschmutzung aufmerksam. Während man am Tag die Natur besonders mit den Augen betrachtet, sind die Sinne bei einer Nachtwanderung besonders aufs Hören konzentriert. Man sieht auch so manches Tier wortwörtlich in einem ganz anderen Licht – nämlich im Lichtkegel der Taschenlampe – wie einen kleinen, niedlichen Hasen, tanzende Glühwürmchen, einen Feuersalamander oder Uhu, um nur einige Beispiele zu nennen. Interessant ist es auch, das Sternenfirmament zu bestaunen und zu versuche, bekannte Sterne zu entdecken oder sich mit Hilfe des Kompasses und den Sternen orientieren zu müssen. Dass nach dieser erlebnisreichen Nacht das Frühstück, das am Samstag bereits um 7.30 Uhr eingenommen wurde, schmeckte, kann man sich vorstellen. Eine Stunde hatten die Kinder Zeit, um den nächtlichen Spaziergang zwischen Kaba und Honigbrot Revue passieren zu lassen. Dann wurden sie von Jugendwartin Conny Ertl, Tina Ertl und RDC-Vorsitzender Waltraud Schmeißer in altersgerechte Gruppen eingeteilt, um einen Jugendabend zu gestalten. Ihre Aufgabe war, gemeinsam unter Berücksichtigung aller Interessen, einen Bunten Abend zu planen, vorzubereiten und durchzuführen. Neue, ungewöhnliche Ideen in dieses Vorhaben einzubringen und alle Möglichkeiten nach der „Brainstorming“-Methode auszuschöpfen, war gefragt. Anschließend wurde alles sortiert und gewertet, um die Auswahl und Beiträge für den Abend festzulegen und diese vorzubereiten. Nach dem Mittagessen stellte sich die Feuerwehr samt Jugendfeuerwehr Gottfrieding vor, um den Jubi-Mitwirkenden einen Einblick in das Feuerwehrwesen zu vermitteln. Sie wurden dahingehend in einem Referat unterwiesen, wie man sich bei Brand und Unfällen verhalten soll, was durch das Durchspielen eines Notfalls, dem spielerischen Absetzen eines Notrufes, dem Kennenlernen der Funktionen und des Inhaltes eines Feuerwehrautos und dem Umgang mit Wasserspritzen und dem Zielspritzen besonders verinnerlicht wurde. Wo Krebs und Co haust, erfuhren anschließend die Kinder in einem Exkursionsgang mit Willi Senft. Beim Durchwaten eines Baches stellten sie fest, was darin alles kreucht und fleucht, was bei den sommerlichen Temperaturen zudem nach Abkühlung brachte. Ausgestattet mit einem Kescher fingen sie nicht nur Bachkrebse, sondern auch kleine Fische, Fischeier, Larven, Blutegel und anderes Wassergetier ein, das sie nach eingehender Erklärung durch Herrn Senft und genauester persönlicher Begutachtung in ihren mitgebrachten Schüsseln wieder in die Freiheit entließen. Ein Höhepunkt war der Spieleabend, der neben jeder Menge Spaß das Miteinander und bei den Mannschaftsspielen den Teamgeist förderte. Nach dem Abendessen freute man sich schon auf das Sommerfest der Rocking Dance Company Dingolfing, das wieder einmal hervorragend vorbereitet war und viele Auftritte aller Tanzgruppen beinhaltete. Am Sonntag bekam man Besuch von Erika Adam und vier Hunden, die mit den Kindern und Jugendlichen ein zweieinhalbstündiges Agility-Training absolvierten. Sie zeigte, wie man mit einem Hund umgeht und wie man erkennt, ob der Hund böse oder gut ist. Die kindgerechte Einführung umfasste auch die Behandlung und Pflege der vierbeinigen Freunde. Nach dem Mittagessen unternahm man zum Abschluss der dreitägigen Jubi-Maßnahme eine Meditationsreise mit künstlerischem Ausgang, um zu entspannen. Gleichzeitig regte Conny Ertl damit die Vorstellungskraft der Kinder an, als diese liegend mit geschlossenen Augen einen virtuellen Streifzug durch eine Fantasiewelt unternahm, die sie danach bei ruhiger Meditationsmusik zu Papier brachten. Bevor die „Kursteilnehmer“ sich wieder verabschiedeten, kam man in Gesprächen und Diskussionen zum Fazit, dass es sich gelohnt hat, an der RDC-Jugendbildungsmaßnahme teilgenommen zu haben. Spielend lernen in freier Natur bereitet nämlich mehr Vergnügen , als in geschlossenen Räumen zu büffeln. Evi Lichtinger |
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