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Mamming.
(li) Die Jugendleiterin der Rocking Dance Company Dingolfing, Conny Ertl,
hat sich vom vergangenen Freitag, 13. bis Sonntag, 15. Juli ungefähr 60
Jugendlicher aus allen RDC-Abteilungen angenommen, um mit ihnen am Zeltlager
bei herrlichem Sommerwetter die Freizeit gemeinsam zu verbringen und diese
zu verschiedenen sinnvollen Aktivitäten zu nutzen.
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Am Freitag ging es auf dem Zeltplatz hinter dem Sportplatz
in Mamming zu, wie auf einer Zirkuswiese. Rund 60 junge Mitglieder der
Rocking Dance Company Dingolfing schlugen ihre Zelte auf, um drei
gemeinsame Tage dort zu verbringen. Damit auch alles seine Richtigkeit hat
und bestimmte Regeln eingehalten wurden, erhielten die jungen Camper eine
Einweisung über die Gefahren am Zeltlagerplatz. Nachdem die kleinen Tänzer
normalerweise ihre Übungen im geschlossenen Trainingsraum in der
Gottfriedingerschwaige absolvieren, genossen sie Sport und Spiel im Freien
– trotz hoher sommerlicher Temperaturen – sichtlich.
Richtig spannend wurde es am Abend, als sie mit einem Naturbeauftragten
eine Nachtwanderung an der Isar unternehmen durften, um ein wenig die
Geheimnisse und Zusammenhänge der Natur zu erforschen und kennenzulernen.
Am Lagerfeuer ließ man Freitag, den 13. ausklingen, ohne dass irgendwelche
besonderen negativen Vorkommnisse zu registrieren waren.
Am darauf folgenden Samstag teilte Conny Ertl die Teilnehmer in drei
Gruppen auf, die sich in Zwei-Stunden-Intervallen bei den verschiedenen
Aktivitäten abwechselten. Großes Interesse rief die „Erste-Hilfe“-Station
von Luise bei den Kindern hervor, die dort spielerisch viel über
Sofort-Maßnahmen erfuhren, so zum Beispiel wie man ein Pflaster oder einen
Druckverband anlegt oder was bei den ersten Anzeichen eines Sonnenstichs
zu tun ist. Auch Kinder können in solche Situationen kommen, wo nicht nur
schnelles, sondern auch besonnenes Handeln von enormem Vorteil ist. Dabei
müssen sie zuerst einmal die Angst davor verlieren, mit einem Notfall
konfrontiert zu werden. Ein kindlich erklärter „Erster-Hilfe-Kurs“, wie am
Zeltlager Mamming dient dazu, nicht nur eine positive Grundeinstellung zum
Helfen zu erwerben, sondern die Kinder werden auch an ein Thema
herangeführt, das gleichzeitig unschätzbare Eigenschaften wie Respekt,
Rücksicht, Vorsorge Verantwortung und Menschlichkeit fördert und prägt.
Natürlich kommt eine Gruppe wie die Rocking Dance Company auch in ihrer
Freizeit nicht ohne Tanzen aus, deshalb wurde zwischendurch fleißig
gerockt, um nicht aus der Übung zu kommen – schließlich stand das
Sommerfest mit Auftritten unmittelbar bevor. Um dieses auch optisch schön
zu gestalten, bastelte die dritte Gruppe hübsche Dinge, wie bunte
Luftballons zum Aufhängen und Windlichter als Deko für die Tische, damit
die sommerliche Fete, die um 18 Uhr begann und mit dem Lagerfeuer
ausklang, so richtig romantisch wurde.
Zu der Feier konnte Conny Ertl auch den Vorsitzenden der Bayerischen
Sportjugend Josef Hobmeier begrüßen. Dabei nutzte sie die Gelegenheit,
sich beim ihm für die Unterstützung bei der Abwicklung der
Jugendbildungs-Maßnahme, die von der Bayerischen Spotjugend gefördert
wird, zu bedanken. Am Sonntag war das Frühstück eine wichtige
Energiequelle für den nachfolgenden Ju-Jutsu-Schnellkursus mit Andy und
Lars vom SV Wallersdorf. Diese Kampfsportart ist ein modernes, offenes
Selbstverteidigungssystem für die Praxis des täglichen Lebens, sowie
klassische Kampfkunst in einem. Leider geht jede schöne Veranstaltung
einmal zu Ende und so wurde danach allmählich die Zelte wieder abgebrochen
und nach dem Mittagessen hieß es: „Tüschß – bis zum nächsten Mal.“
Geschrieben von Evi Lichtinger
18.07.2007 |