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Fast die komplette
Abteilung geht eigene Wege - " Uns blieb keine Möglichkeit"
Knapp drei
Wochen ist es her, seit die Rock'n'Roller des TSC Rot Weiß Casino Dingolfing
gegen ihren Vereinspräsidenten Alois Labermeyer auf die Barrikaden ging. Was
als Protest gegen die Entlassung von drei langjährige Trainerinnen begann,
gipfelte am 10. Juni 2005 in der endgültigen Abspaltung, ca. 90
Mitglieder, von ihrem Hauptverein. Gerd Handloicke von der federführenden
Elterninitiative zieht einen endgültigen Schlussstrich. "Nie wieder TSC!"
Knapp 90 Prozent der Sparte so Handloicke, werde das Angebot von Vereinsboss
Alois Labermeyer nutzen und durch eine stark verkürzte Kündigungsfrist dem
TSC Dingolfing schon Ende Juni den Rücken kehren. Ob man sich dann
einem anderen Verein anschließt oder gar einen neuen gründet, müsse in den
nächsten Tagen noch geprüft werden. "Wichtig war, dass die Kinder nun wieder
mit ihren langjährigen Coaches trainieren können". Ab sofort wird zu den
gewohnten Zeiten in der Turnhalle der Grundschule Altstadt geübt - der FC
Dingolfing hat vorerst bis Ende Oktober entsprechende Hallenzeiten dort zur
Verfügung gestellt.
Für die Verhandlungen mit anderen Vereinen (Handloicke: "Es gibt da
interessante Möglichkeiten") oder die bevorstehende Neugründung eines
Vereins haben sich die momentan heimatlosen Rock'n'Roller auch personell neu
aufgestellt. Eine neue Führungsmannschaft wurde am 10. Juli 2005 gewählt.
Gerd Handloicke wird kommissarisch als 1. Vorstand das Zepter schwingen. Und
einen neuen Namen hat man sich auch gleich gegeben. Handloicke " Der TSC war
gestern - jetzt kommt die Rocking Dance Company Dingolfing"! Und trotz
Euphorie um den Neuanfang schwingt in Handloickes Stimme etwas Wehmut. "
Unser Ziel war nie eine Abspaltung vom TSC - aber aufgrund des
derzeitigen Präsidiums blieb uns einfach keine andere Möglichkeit. |